Eigentlich sind wir ja im Proberaum und arbeiten an neuen Songs und eigentlich wollten wir ja auch keine Livegigs bis zum Sommer spielen. Denn fast die Hälfte der Band ist neu und wir haben neue Songs und alles neu macht der Mai. Aber dann ist doch alles ganz anders gekommen. Nicht der Berg hat gerufen sondern der Süden und das in Form des Zollernalbkreises.Gleich zweimal innerhalb von einem Monat waren wir im schwäbischen und wir haben es nicht bereut! Angefangen hat es mit einer Mail vom Management, dass wir als Support von Barclay James Harvest spielen können. Ob wir die noch kennen würden? Klar, zumindest ich. Aber dann kannten sie alle und so sind wir stolz nach Grosselfingen (wie man das spricht schaut euch im VideoBlog an) gefahren. Auf der Hinfahrt wie immer Burger. Auf der Rückfahrt auch. Und überall diese Namen mit ...ingen hintendran. Villingen Schwenninen, Empfingen, Balingen, Kleiningen, Grosslingen, Kanninchtlingen und Grosselfingen. Dann kam noch Gulp. Passt nicht, war aber trotzdem bekannt bei den Schwaben. Und dann bei Götz-Motorsport (Hammer-Leute mit ner super Gastfreundschaft und ganz viel Spass!) waren erstmal ganz viele Bagger (ist das schon der Plural oder heisst der Baggers?) auf dem Gelände. Da wurde nämlich noch gebaut. Später aber kamen auch der Barclay, der James und der Harvest in echt und die hatten dem Barclay seine kleine Tochter dabei, die bis in die Puppen mit Tobi gespielt hat. Und dann war da noch Dör Schting. Aber das ist eine andere Geschichte. BJH waren cool und wir für den ersten Gig in neuer Besetzung auch und nachdem der Nikolas sein Bier dann auch gefunden hatte, hatten wir auch im Backstage ziemlich viel Spaß. Carsten outete sich als Erdmännchenfetischist, ich habe Bagger gezählt und andere haben andere Dinge gemacht. Wir haben dann allerdings kein Taxi bekommen, war ja auch schon spät. Aber dafür hat uns der Chef persönlich ins Hotel gefahren, nach Hechingen. (DAANKE). Alle haben geschlafen wie die Murmeltiere ausser Tobi und Nikolas, die haben Zigaretten gesucht und Carsten hat gefrühstückt. Am nächsten Morgen: High noon in Hechingen. Ein Hotel, ein Marktplatz, eine Kneipe und eine Bäckerei und mittendrin niemand ausser Gary Cooper und ein Ballen Heu und dann kam Grace....ne ehrlich. Ein Taxi stand da, das aber in schwarz (yeah!) und das musste dann zweimal fahren. Im Backstage haben wir dann von unseren neuen Freunden noch einen Kaffee bekommen (DAAANKE Kathrin) und sind gefahren. Auf der Rückfahrt: Burger.
Einen Monat später. Auf der Hinfahrt wie immer: Burger! Dann Grosselfingen. Aber wir sind nur vorbeigefahren. Denn wir mußten ja nach Albstadt. Und da wartete wirklich ein geiler Laden auf uns. Der Club Schiller ist eine wunderbare Location mit einem wunderbaren Team und wir haben uns schon gefragt, warum im Süden alle wirklich immer so super gastfreundlich, sympathisch und zuvorkommend sind. Man, das grenzt hier ja schon an Schleimerei,aber ist so. Und dann kamen auch noch unsere neuen Freunde aus Grosselfingen mit einem ganzen Bus und wir haben uns riesig gefreut. Der Gig war dann auch gut, auch wenn Nadines inear den Geist aufgab, ich meinen Mac glaube ich nicht richtig gepflegt habe und es so dermaßen heiss auf der Bühne war, dass ich am liebsten nackig gespielt hätte. Das wollte aber kein anderer und so hab ich es gelassen. Dass ich singe will übrigens auch keiner. Doof. Ich habs dann aber allen gezeigt und das heimlich auf dem Videoblog gemacht, wo jetzt jeder denkt, Nadine singt falsch. Wegen der dritten hohen Stimme und so. Ist sie aber gar nicht. Bin ich! Bottleneck kann ich übrigens auch nicht. Naja. Dafür hat die Caro wieder gerockt und uns noch in einen Club in Balingen geschleppt, wo dann echter Rock lief. Aber da müssen wir mal hin, wenn wir richtig trinken können, gell Caro?! Wir sind dann ins Siam gefahren. Ich weiss, wie das klingt, aber es war wirklich unser Hotel (Und find mal einen Veranstalter, der was anderes bezahlt). Da haben wir erst den Eingang nicht gefunden und an allen möglichen Türen rumgemacht und auf den Schreck dann noch ein original bosnisches Wässerchen getrunken. Dat funzt, hvala bog! Letztendlich haben wir gut geschlafen und auf der Rückfahrt dann wie immer zum Frühstück: Burger. Bei der nächsten Tour, die länger als zwei Tage dauert gibt es nur noch Salat.Ich schwöre!. Nadine hat dann noch ihr inear vergessen, was für uns doof ist. Denn jetzt muss die Stimme im Proberaum wieder lauter gestellt werden bis die das schicken...Egal, wir fahren da ja eh wieder hin.
FAZIT: DER SÜDEN ROCKT! Bahalamar!
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